Kritisch-psychologischer Salon zu “​ Trauma, Trigger, Trivialisierung” am 14. Oktober 2016

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nächste​r kritisch-psychologische Salon:

Michael Zander
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Trauma, Trigger, Trivialisierung. Probleme eines Diskurses (nicht nur) in der Linken"

Ort: KulturKiezKneipe Laika, Emser Straße 131, S+U Neukölln
Zeit: Freitag, 14. Oktober 2016, 19.00 s.t., Einlass ab 18.30

Ursprünglich ist "Trauma" in der Psychologie ein ernstzunehmender, wenngleich umstrittener Begriff, um Folgen von schockierenden Erfahrungen zu beschreiben. In jüngerer Zeit wird er jedoch zunehmend eingesetzt, um selbst kritische Darstellungen gesellschaftlicher Verhältnisse zu diskreditieren. Manche Beispiele klingen wie von Konservativen erfunden, etwa Campusregeln, die "Klassenverhältnisse zum Tabu" machen, weil "sich jemand … an die eigene Unterprivilegierung erinnert … fühlen könnte" (FAZ, 20.9.15).
Der Vortrag analysiert den Diskurs, der mittlerweile auch in der Linken geführt wird.

Michael Zander, Dipl.-Psych., Dr. phil., vertritt eine Professur für Reha-Psychologie an der HS Magdeburg-Stendal.

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