Das kapitalistische Subjekt im Hamsterrad zwischen illegalen Drogen und legalen Pillen (https://criticalpsychology.wordpress.com #drogen #kapitalismus)

Sucht ist real. Die diesbezüglich zentralen Institutionen des Westens (Weltgesundheitsorganisation/WHO, Vereinte Nationen/UNO) sowie die meisten Länderinstitutionen akzeptieren sie als Tatsache. Millionen fließen in die »Therapie« von »Süchtigen« und die Bekämpfung des Handels mit »Drogen« und – weniger – des illegalisierten Glücksspiels. Weitaus weniger fließt auch in die Prävention, dem Zauberinstrument, das, würde es adäquat umgesetzt, die vielen Millionen einsparen könnte, damit ihr Süchte verhindert oder zumindest vermindert werden könnten.? Sucht ist also eine gesellschaftliche Tatsache. Menschen leiden an ihr, Ärzt_innen diagnostizieren sie, Kliniken behandeln sie und die Kassen zahlen.

Woraus besteht nun diese Tatsache Sucht? Für ihre Feststellung werden international zwei Systeme herangezogen, das Diagnostisch-statistische Manual (DSM) der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung (APA) und die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD) der WHO, die sich in ihren Definitionen sehr ähneln. Hauptmerkmale einer Sucht sind dort: Kontrollverlust, starker Konsumdrang, Toleranzentwicklung, Entzugssymptome, Vernachlässigung von Interessen und Pflichten und Fortsetzen des Konsums trotz schädlicher Folgen.

Selektive Wahrnehmung als Grund­bedingung für Sucht

Diese Definitionen treffen de facto allerdings nur auf einen kleinen Teil von Konsummustern und Substanzen zu. Nun gelten die psychiatrischen Definitionen von Abhängigkeit allerdings auch für Cannabis, Halluzinogene, Kokain, Amphetamine, Nikotin und sogar Koffein… http://phase-zwei.org/hefte/artikel/in-schtiger-gesellschaft-228/

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